Delfine & Tamarin Falls - 30. März 2016

Um 6h morgens gehen wir an den Strand wo wir von Cedric und Pierre mit ihrem Fischerboot abgeholt werden. Wir haben das Glück an dieser Delfin Tour teilzunehmen, da bereits alles organisiert war (mit uns 5 Personen). Der Himmel ist bewölkt mit zum Teil dunklen Wolken und das Meer ist so ruhig wie ein See. Bald treffen wir auf die ersten Delfine, ich weiss den Namen nicht mehr aber es war eine Gruppe kleingewachsene Delfine. Sie waren am jagen und die Fliegenden Fische versuchten ihnen zu entkommen, indem sie sehr weit (sicher 200m) und kurvenreich davonflogen. Es sah aus wie Fische in einem Wingsuit wirklich sehr sportlich. Aber dann trafen wir auf eine Gruppe Bottlenose-Delfine also Flipper oder Grosse Tümmler. Wir sahen von 4 bis 7 Tiere pro Gruppe und sie schwammen in der Tamarin Bucht kreuz und quer. Wir durften mit Maske und Schnorchel ins warme Wasser und mit ihnen schwimmen. Also meist blieben sie kurz bei uns und umrundeten oder unterschwammen uns um dann plötzlich an einer ganz anderen Stelle wieder aufzutauchen ;-)

Ein Erlebnis sondergleichen und es waren nur 3 kleine Boote in der Bucht, also „very privat“.


Zurück im „The River House“ gab es ein ausgiebiges z’Morge mit tropischen Früchten, Omelett, Toast & Croissant, Yoghurt und alles mit Blick auf den Tamarin River.


Kurz auf der gemütliche Terrasse des Zimmers e chly ausruhen. Dann machen wir uns auf den Weg zu den Tamarind Falls, welche gar nicht weit weg sind und die grössten der Insel sein sollen. Den Weg durch die Zuckerrohrfelder konnten wir leider nicht bis zum Ziel fahren, da ein Jagdgebiet auf einem privaten Grundstück im Weg war. Auf der Karte konnten wir das so nicht sehen und nahmen dann die grosse Strasse. Als wir den Busbahnhof erreichten wurden wir von einem „Guide“ in Empfang genommen und sofort auf einen Parkplatz geführt. Denis, unser Guide begleitete uns zum Aussichtspunkt, welcher nicht sehr spektakulär ist und bot uns seine Begleitung an um zu den Wasserfällen zu gelangen. Der Tamarin Fall hat sieben Becken und stürzt über sieben Stufen. Der erste Fall ist 22m und wird Mother Fall genannt, die nächsten etwas kleineren Fälle sind Baby Falls und der letzte, grösste Fall Father Fall mit 55m. Im 5. Pool konnten wir einen erfrischenden Schwumm machen - sehr schön!

Der Aufstieg, welcher ein anderer Weg war, war natürlich genau so steil wie der Abstieg und nichts für unsportliche. „Eigenlob“ TEVA sei Dank und all den vielen Bäumen und Ästen welche uns Stützhilfe boten. Da es bereits etwas geregnet hatte war der Weg zum Teil auch noch glitschig. Wir sind glücklich und gesund oben angekommen und sehr froh, dass wir die Tour mit unserem Guide Denis gemacht haben. Über den Preis haben wir vorrangig nicht verhandelt und da wir nicht mehr Mauritius Rupien bei uns hatten konnten wir nur 1400 MUR bezahlen. Da mein Portemonnaie dann wirklich leer war, bot uns Denis 200 MUR an damit wir nicht geldlos seien - das würde wohl kein Schweizer tun . . . natürlich nahmen wir diese 200 MUR nicht an.


Rückfahrt über Black Georges NP und Chamarel. In der Rumdestillerie in Chamarel wird zur Zeit kein Rum hergestellt da nicht Saison (das Zuckerrohr nicht ausgereift) ist aber den Shop mussten wir einfach besuchen. Und tatsächlich fanden wir den Vanille Rum welchen wir bei Marie & Stephan degustieren durften.


Auf dem Rückweg zum River House regnete es für einmal wirklich richtig stark. Hier auf dem Terrässli sitzen wir am Trockenen, geniessen die Ruhe des Flusses und können für einmal die Füsse hochlegen ;-) und uns mit einem Tee / Bier und einer süssen Papaya und Maischips verwöhnen.