Der Vulkan "Piton de la Fournaise" - 25. März 2016

Bereits gestern hatten wir beschlossen heute auf die Vulkantour zu gehen. Darum waren wir etwas enttäuscht als wir das graue Nebelwetter sahen heute Morgen. 

Trotzdem machten wir uns auf den Weg . . .

Oft ist es hier auf der Insel so, dass der Himmel morgens klar ist und sich im Laufe des Vormittags Wolken bilden welche dann in den Bergen hängen bleiben. Heute war schon am Morgen früh überall grau in grau.

Wir fuhren soweit man fahren kann und aus dem Nebel nieselte es. Wir zogen die Regenjacke an und machten uns auf zum Aussichtspunkt um einige Fotos zu machen. Wenn Engel reisen sagen wir jeweils. . . 

Der Nebel verzog sich und wir konnten tatsächlich den Vulkan sehen und ein kleines Stück blauer Himmel. So beschlossen wir die Wanderschuhe anzuziehen und den Abstieg in den grossen Krater zu machen. Also das ist nur die kleine Tour.

Es ist schön und interessant und ganz anders als in Hawaii. Für uns ist Hawaii mit der pechschwarzen Lava, dem Glanz und dem Schwefelgeruch, ab und zu ein Loch das dämpft, einfach das Nonplusultra.

Aber das Erlebnis Vulkan mit den Mustern der Lavaströme, die Steine so leicht und spitzig, die kleinen grünen Pflänzchen welche sich niederlassen und spriessen, ist es wert. Unsere Tour führte uns zur "Kapelle" und zurück und der Nebelregen holte uns dann doch noch ein. Auf der Rückfahrt war der grösste Teil im Nationalpark in dickem Nebel und die temperaturen bei 15°C. Wir fragten uns wie es wohl an der Küste unten sei?

2000m tiefer, blauer Himmel und 31°C!