Landgänge - Kanufahrten - Kakteen

Auszüge aus verschiedenen Tagebucheinträgen


Den Mittagshalt machen wir bei der Isla Monserrat am Yellowstone Beach. Alex und ich fahren mit dem Kanu auf die Insel und erkunden etwas das Hinterland. Die Büsche und Sträucher sind zum Teil so dicht, dass wir uns einen freien Weg suchen müssen und denselben auch zurück gehen. Am breiten, langen Sandstrand liegen riesige Muscheln und wir finden ganz lustige Steine mit Löchern - drei von den Steinen nehmen wir mit, obschon das eigentlich verboten ist. 


Am Mittag machen wir an einer Bucht halt und können die Insel erkunden. Wie immer habe ich grossen Respekt vor Schlangen, welche sich zum Glück auch heute nicht zeigen. Am Strand hat es wieder riesige Muscheln mit sehr dicken Schalen, farbige Steine und unzählige Muscheln. Alex kommt mit dem Kanu auf die Insel und ich gehe mit Josy und dem Zodiak. So mache ich mich schon mal auf den Weg zu diesem schönen Kaktus oben auf der Klippe. Wir können wunderschöne Fotos machen und finden dann ein Tal welches uns zum Meer herunter führt. Dort treffen wir auf ganz viele Krabben und wir bemerken, je grösser ihr Körper ist desto stärker rot sind sie gefärbt. Ein Bild von einem Prachtsexemplar findet ihr auf unserem Blog (Ein Wal wär ein Wal wär ein Wal . . .) Zurück am Strand fahre ich mit Alex und dem Kanu zurück zu unserem Katamaran „Satisfaction“ wo wir vor dem Lunch noch etwas Schwimmen gehen. 



Sehr spät erreichen wir die Mittagsbucht. Mit dem Zodiak können wir, nachdem Josy den Benzinschlauch repariert hat, schnell noch ein halbes Stündchen auf die Insel rüber. Nebst dem türkisblauen Meer, dem weissen Sandstrand und den saftig grünen Strandbodendeckern kommt der Kakteenwald, welcher sich über den ganzen Hügel erstreckt, wunderbar zur Geltung. Also Wald ist nicht Wald in unserem Sinne (nicht so dicht dass es dunkel wird) aber es hat so viele wunderschöne und riesige Kakteen, dass wir fast nicht wissen wo, wie  und was wir fotografieren sollen.



Den Morgenschwumm zum weissen Sandstrand und zu den ersten Sonnenstrahlen lassen wir uns nicht nehmen. Von Boot aus hat man nicht gesehen, dass der ganze Hügel voller Kakteen ist. Von weitem sehen diese Hänge, Hügel und Berge so aus, als wären es karge und trockene Steinklumpen aber je näher man ihnen kommt desto wunderbarer wird diese Landschaft. Für uns Schweizer, die solche Vegetationen nicht kennen ist es wundersames Neuland welches uns zum Staunen bringt.


Ich verstehe dich Cat nun sehr gut - eine wunderschöne Landschaft!