Fisch unter dem Mikroskop

Die Farben der Fische sind wie die der Vögel in "chemische und physikalische Farbmittel" zu unterteilen, besser gesagt in Licht absorbierende Pigmente und in Licht reflektierende Strukturfarben. Die Farbmittel befinden sich in sog. Chromatophoren. Darunter versteht man in der Zoologie mit Farbmitteln gefüllte Zellen im Bindegewebe der Haut (bei Fischen, Amphibien, Reptilien) oder unter der Schale und unter dem Chitinpanzer (bei Krebsen).

In der Botanik ist es eine alte Sammelbezeichnung für Organellen, die im Plasma pflanzlicher Zellen zu finden sind und zu welchen die Chloroplasten und die Chromoplasten gehören.

Bei den tierischen Chromatophoren unterscheidet man je nach Art des Pigmentes Melanophoren bzw. Melanozyten (dunkelgelb bis schwarz durch Melanine), Xanthophoren (gelb durch Pteridine und Carotinoide), Erythrophoren (rot durch Carotinoide und Pteridine) und Guano- oder Iridophoren (silbrig glänzend oder weißlich matt durch Lichtreflexion an Purinkristallen).

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